
Marc Domin wuchs im ehemaligen Zonenrandgebiet zu Zeiten der Studentenunruhen auf. Während sich in West-Berlin die künftige Elite des Landes von der Polizei die Köpfe einschlagen ließ, probte Marc Domin die Revolution in Wolfsburg. Es mussten erst zwanzig Jahre vergehen, ehe er den Kulturbetrieb der Stadt auf den Kopf stellte und mit Gründung einer Punkband zunächst den Musikbereich dieser kalten und grauen Arbeiterstadt revolutionierte. Es folgten diverse Mitgliedschaften in noch diverseren Independent-Kapellen.
Heute gilt Marc Domin als beliebter Interviewpartner einschlägig bekannter Lokaljournalisten. Er ist Verfechter einer Subkultur und bezeichnet sich zu Unrecht als Wolfsburgs einziger Untergrundliterat, weil es mit Sicherheit noch einige andere gibt. Geschichten und Gedichte schreibt er erst seit dem Jahre 2004. Vorher verfasste er ausschliesslich Songtexte und Drohbriefe. Seine Lyrik lässt sich von daher auch prima mit Gitarre begleiten. Seine Drohbriefe eignen sich besser für elektronische Vertonung (Keyboard).
Aus Sicherheitsgründen benutzt Marc Domin Pseudonyme. Sollte man auf einem Ankündigungsplakat Namen wie: "marc D. aus W.", "trademarc D" oder "Herr von D." lesen, so handelt es sich um ihn selbst. Er lebt heute an einem geheimen Ort auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland und spricht gerne aber gebrochen polnisch.